Antibiotikamonitoring wird immer konkreter
Einige entscheidende Punkte zum Antibiotikamonitorings sind in der letzten Fachbeiratssitzung Geflügel und der Fachbeiratssitzung Rind- und Kalbfleisch, Schweinefleisch, die im Rahmen der Grünen Woche in Berlin stattfanden, geklärt worden. Voraussichtlich tritt der Leitfaden für Geflügel zum 1. März 2012 in Kraft. Zunächst erstreckt sich das Monitoring auf Mastgeflügel, im Sommer dieses Jahres folgt die Schweinemast.
Kernstück wird eine zentrale Antibiotika-Datenbank. Hier werden alle Antibiotika-Anwendungen in der Tierhaltung erfasst, die relevanten Daten geben teilnehmende Landwirte und Tierärzte ein. Diese Datenbank ermöglicht eine sachgerechte Einschätzung für Tierhalter und Tierärzte. Unter Wahrung des Datenschutzes wird Transparenz erreicht. Ähnlich dem bewährten Salmonellenmonitoring für Schweine hilft eine betriebsbezogene Auswertung, Handlungsbedarf zu verdeutlichen und gegebenenfalls eine Beratung auszulösen. Eine flächendeckende Information über Antibiotikaeinsatz ist notwendig, um den Einsatz von Antibiotika zu optimieren und langfristig resistente Keime zu reduzieren.


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