Gegenseitige Anerkennungen

QS kennt keine Grenzen. Um auch auf europäischer Ebene ein einheitliches Niveau der Lebensmittelsicherheit zu erreichen, setzt QS auf internationale Kooperationen und Integration. Ziel ist es, Doppelauditierungen der Wirtschaftsbeteiligten zu vermeiden und Warenströme zwischen verschiedenen Qualitätssicherungssystemen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck hat QS bereits mit verschiedenen Standards in europäischen Nachbarländern Vereinbarungen getroffen.

Beispielhaft für die Stufe Landwirtschaft:

Niederlande:

  • Zertifizierungen nach dem niederländischen IKB- sowie IKB 2004+- Standard werden im Bereich der Schweinefleischproduktion durch QS anerkannt.
  • Die niederländischen landwirtschaftlichen Betriebe werden über Bündler eingebunden und brauchen somit für Lieferungen in das QS-System kein zusätzliches QS-Audit mehr zu absolvieren.

Dänemark:

Die Qualitätssicherung der dänischen Schweinefleischproduktion erfolgt nach zwei Standards, einem für die Primärproduktion, dem DANISH Produktstandard, und einem für die Schlacht- und Zerlegebetriebe, dem Global Red Meat Standard (GRMS).

Auf dieser Grundlage hat QS mit der Danske Slagterier vereinbart, dass Lieferungen aus dem QSG-System sowohl aus der Stufe Landwirtschaft als auch aus der Stufe Schlachtung/Zerlegung möglich sind.

  • Landwirtschaftliche Betriebe werden innerhalb des dänischen Systems nach den Anforderungen des Produktstandards zertifiziert. Betriebe, die diese Zertifizierung erfolgreich absolviert haben, sind berechtigt, in das QS-System zu liefern.
  • Die Überprüfung, ob dänische Betriebe zur Lieferung von Ferkeln und Schlachtschweinen in das QS-System berechtigt sind, kann in der Rubrik "Qualitätssicherung" unter www.danishmeat.de oder direkt unter www.spf-sus.dk erfolgen.