Kontrolle auf drei Stufen
Durch die systematische Dokumentation und Kontrolle aller QS-Systempartner wird die Einhaltung der Anforderungen vom Landwirt und Erzeuger bis zur Ladentheke überwacht.
Das System ist dreistufig aufgebaut: Grundlage und erste Stufe des Systems ist die betriebliche Eigenkontrolle. Hier überprüfen die Betriebe mit Hilfe des QS-Leitfadens selbst, ob sie die Anforderungen des Systems an Produktion und Vermarktung einhalten.
Unabhängige Kontrollen durch QS-zugelassene Zertifizierungsstellen bilden die zweite Kontrollstufe. Mit Hilfe standardisierter Checklisten überprüfen sie, ob die Systempartner die QS-Kriterien eingehalten. Im Rahmen QS-eigener Monitoringprogramme werden zudem Untersuchungen und Analysen an Futter- bzw. Lebensmitteln durchgeführt.
Der risikoorientierte Ansatz in der Kontrolle – gut bewertete Betriebe werden weniger oft kontrolliert als weniger gut eingestufte Betriebe – trägt nicht nur zur Behebung von Fehlern bei, es werden in den Unternehmen auch Anreize zur Verbesserung der Prozessqualität geschaffen.
Mit Stichprobenkontrollen, Rückverfolgbarkeitsuntersuchungen, Prüfberichtskontrollen und der Überprüfung der Kontrolleure
, wird auf einer dritten Stufe die Arbeit der Zertifizierungsstellen und Labore überwacht. Labore müssen im Rahmen regelmäßiger Kompetenztests zudem gute und zuverlässige analytische Fähigkeiten nachweisen, um ihre Anerkennung im QS-System aufrecht zu erhalten. Diese Kontrolle der Kontrolle
festigt die Integrität des gesamten Systems und steigert das Vertrauen in dessen Zuverlässigkeit.

Allgemeines Regelwerk
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