18.12.2014rss_feed

Carsten Knodt, Gemüseerzeuger aus Tönisvorst

Es ist wichtig, Mut zu haben und etwas zu wagen

Carsten Knodt, Gemüseerzeuger

Carsten Knodt hat früh gelernt, seinen eigenen Weg zu gehen. Schon mit 19 Jahren übernahm er den Gemüsebetrieb seines Vaters und hat es geschafft, ein erfolgreiches und innovatives Unternehmen aufzustellen. Ich bin damals ins kalte Wasser gesprungen. Dabei ist es wichtig, Mut zu haben und etwas zu wagen, sagt der Unternehmer. Wir produzieren in der dritten Generation Gemüse, entstanden ist der Unterglasbetrieb in Tönisvorst, Unterschelthof, 1992, fügt er noch hinzu. Inzwischen hat sich Carsten Knodt mit drei weiteren Gärtnern aus der Region im Betrieb Neurath zusammengeschlossen und gemeinsam bewirtschaften sie 25 ha unter Glas. Der Anbaubetrieb erzeugt in erster Linie die aromatische Tomatensorte Lyterno, eine erstklassige Rispentomatensorte, die sich durch einen intensiven Geschmack charakterisiert, aber einen relativ geringen Ertrag liefert.


Qualität vor Quantität


Karsten Knodt Im Gewächshaus

Man muss wählen zwischen Geschmack oder Menge. Entweder habe ich ein Top-Produkt oder Masse. Beides geht leider nicht, sagt Carsten Knodt. Die ganze Rispe wird von Hand gelesen und erst geerntet, wenn die Tomaten die optimale Reife erreicht haben. Nur gut gereifte Tomaten können ihren vollständigen Geschmack entfalten, argumentiert der gelernte Gärtner. Neben Tomaten produziert er ebenfalls Paprika und auch Auberginen. Dabei liegt ihm Regionalität besonders am Herzen. Früher wurde seine Ware durch ganz Deutschland transportiert. Heute vermarktet Carsten Knodt seine Produkte ausschließlich in der Region. Da hat sich beim Verbraucher ein Wandel vollzogen, stellt der Betriebsleiter erfreut fest. Die Bestäubung der Tomaten wird durch Hummeln durchgeführt. Zusätzlich wird sein Gemüse nahezu ohne Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erzeugt. Der innovative Gärtner setzt nämlich auf die Tatkraft seiner biologischen Helfer. Zu seiner Armee an Nützlingen gehören zum Beispiel Schlupfwespen und Raubwanzen, die gegen die Weiße Fliege, Spinnmilben und Raupen den Kampf aufnehmen.


Hohe Standards sind Routine


QS Gemueseerzeuger Carsten Knodt

Carsten Knodt ist seit 2004 Systempartner bei QS und produziert nach den Richtlinien von QS-GAP. Das ist auch kein Problem. Die Dokumentation und das Einhalten von hohen Standards ist Routine, sagt der Gemüsegärtner. Die QS-Kriterien sind Grundlagen für eine gute fachliche Praxis. Das mache ich ohnehin schon und der Zeitaufwand hält sich in Grenzen. Ich denke, ich investiere rund 20 Stunden im Jahr an Zeit für die Dokumentation, fügt er noch hinzu. Carsten Knodt hat eine klare Botschaft an die Verbraucher: Ich wünsche mir, dass die Kunden die Qualität auch honorieren und Lebensmittel mehr wertschätzen.


Nachhaltig wirtschaften


Beim Gemüseerzeuger wird Nachhaltigkeit groß geschrieben. Durch die Nutzung erneuerbarer Energieträger erzeugt Carsten Knodt seine Tomaten CO2-neutral. Die Treibhäuser werden vollständig mit Holzhackschnitzeln und Grünschnitt aus Landschaftspflegemaßnahmen in der Region beheizt. Ebenso wird das Bewässerungswasser in einem geschlossenen Kreislauf gereinigt und wiederverwertet. Für den Erfolg des Unternehmens ist neben der umweltschonenden und kostengünstigen Energie ebenso modernste Technik im Einsatz. Per Funksignal gesteuerte Fahrzeuge sowie automatische Hebebühnen tragen nicht nur zur Optimierung der Arbeitsabläufe bei, sondern auch zu einer geringeren Arbeitsbelastung für die Mitarbeiter. Carsten Knodt legt Wert auf festangestellte Fachkräfte, die gründlich in den Betrieb eingearbeitet werden und sich so wertvolles Know-how aneignen.


Gemueseerzeuger bei QS

Carsten Knodts Erfolgsrezept ist einfach: Spaß an der Arbeit, eigene Ideen in die Tat umsetzen und innovativ bleiben. Der Gemüsebetrieb kombiniert modernste Technik und nachhaltige Energieversorgung. Damit ist er ein gutes Beispiel für ein zukunftsorientiertes und modernes Unternehmen. Carsten Knodt scheut sich nicht neue Wege zu gehen. Und auch an Ideen mangelt es ihm nicht. Das nächste Projekt ist schon in Planung. Wir dürfen also gespannt bleiben…



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Gesichter der Qualitätssicherung

Lernen Sie weitere Gesichter der Qualitätssicherung kennen. Sie geben Einblick in ihre Arbeit, berichten über ihre Motivation und ihre Berufsauffassung. Dabei teilen sie alle eine wichtige Gemeinsamkeit: Mit ihrer täglichen Arbeit sorgen Sie zusammen mit den übrigen Systempartnern bei QS für sichere Lebensmittel – vom Landwirt bis zur Ladentheke.



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