10.06.2011rss_feed

EHEC: Aufhebung der Verzehrswarnung für Gurken, Tomaten und Salat

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und das Robert Koch-Institut (RKI) haben ihre allgemeine Verzehrswarnung für Gurken, Tomaten und Salate in Norddeutschland aufgehoben. Vor dem Verzehr von rohen Sprossen wird dennoch weiterhin gewarnt. Das BfR empfohl am 12. Juni zudem, auf den Verzehr von selbstgezogenen rohen Sprossen und Keimlingen zu verzichten.

Bislang konnte in keinem Lebensmittel aus dem Handel eine Kontamination mit dem EHEC-Erreger O104:H4 nachgewiesen werden.

In der gemeinsamen Erklärung von BfR, BVL und RKI kommen die drei Behörden zu folgenden Schlussforderungen:

  • die bestehende allgemeine Empfehlung, in Norddeutschland auf den Verzehr von Gurken, Tomaten und Blattsalat zu verzichten, muss nicht mehr aufrecht erhalten werden.
  • BfR, BVL, und RKI empfehlen, über die üblichen Hygienemaßnahmen hinaus, vorsorglich bis auf weiteres Sprossen nicht roh zu verzehren. Haushalten und Gastronomiebetrieben wird empfohlen noch vorrätige Sprossen sowie möglicherweise damit in Berührung gekommene Lebensmittel zu vernichten.
  • RKI, BVL und BfR empfehlen weiterhin, dass alle Lebensmittel, die aus dem Betrieb in Bienenbüttel stammen, aus dem Verkehr gezogen werden.
  • BfR, BVL und RKI empfehlen, die üblichen Hygieneempfehlungen im Umgang mit Lebensmittel und Patienten streng zu befolgen.

 

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung von BfR, BVL und RKI vom 10.06.2011


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