02.05.2013rss_feed

Futtermittelwirtschaft zieht Konsequenzen aus Aflatoxinfunden

Futtermittel Mais

Als Reaktion auf die Funde erhöhter Aflatioxingehalte in Mais aus Südeuropa hat die Wirtschaft im QS-System erste Regeländerungen vorgenommen. Der zuständige Fachbeirat hat auf seiner letzten Sitzung der Verschärfung des Futtermittelkontrollplans für Futtermittelhersteller und -händler zugestimmt. Das Kriterium Rückverfolgbarkeit in der Futtermittelwirtschaft kann außerdem ab sofort auch mit K.O. bewertet werden. Die neuen Regelungen sind seit dem 1. Mai 2013 gültig.

Künftig müssen Futtermittelhersteller- und händler häufiger auf Aflatoxin B1 in Mais kontrollieren. Die Anzahl der vorgeschriebenen Analysen wurde verdoppelt. Neu ist auch, dass Palmerzeugnisse in den Kontrollplan für aflatoxinkritische Produkte aufgenommen wurde.

Zudem wurde die Herkunftssicherung aufgewertet. Die Auditoren können künftig eine mangelhafte Umsetzung der Anforderungen zur Warenrückverfolgbarkeit in der Futtermittelwirtschaft mit K.O. bewerten. Bei dieser Bewertung wird ein Sanktionsverfahren gegen das Unternehmen eingeleitet.

Die Leitfäden für die Futtermittelwirtschaft und zum Futtermittelmonitoring wurden jetzt in einer außerordentlichen Revision angepasst. Weitere Details der Revision enthalten die Revisionsinformationen, die wie gewohnt im Downloadcenter der QS-Webseite veröffentlicht sind.


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