07.10.2014rss_feed

Josef Hupfer, Rindermäster aus Erding bei München:

Die Familie ist wichtiger als die Betriebsgröße!

Bei Josef Hupfer im Rindermastbetrieb

Wir sind ein klassischer Familienbetrieb. Klar, wir wollen wachsen und erfolgreich sein, aber dabei auch leben! Josef Hupfer, Landwirt aus Erding, führt einen erfolgreichen Familienbetrieb in der zweiten Generation. Sein Vater hatte ihn als 15 Jähriger übernommen. Damals war der Hof 35 ha groß und hatte 25 Milchkühe und 60 Bullen. Heute zählt der Betrieb 250 Rinder. Dieses Wachstum verdankt das Unternehmen zwei entscheidenden Faktoren: Know How und – familiärer Zusammenhalt.


Der Weg zur Landwirtschaft

Was sein Vater quasi ein Leben lang aufgebaut hatte, wollte Josef Hupfer als der Ältere von zwei Brüdern unbedingt fortführen. Und musste dafür eigene Interessen hinten anstellen: Sein Herz schlägt nämlich für die Mechanik der Landmaschinen. Dennoch entschloss er sich für eine dreijährige Berufsausbildung zum Landwirt, um gut ausgebildet in die Fußstapfen seines Vaters treten zu können. Vor gut zehn Jahren übernahm Hupfer den Hof und entschied sich, hauptsächlich Rindermast zu betreiben. Seiner Leidenschaft für die Maschinen sollte er zu einem späteren Zeitpunkt wieder nachgehen können.


Arbeitsteilung generationenübergreifend


Josef Hupfer im Stall

Heute managt Josef Hupfer gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth den Betrieb. Für sie steht das Wohl der Rinder an erster Stelle. 2008 modernisierte Familie Hupfer den Rindermaststall, damit die Tiere mehr Platz und Komfort haben. Dabei wurde ein Teil der klauenfreundlichen Spaltenböden zusätzlich mit Gummimatten ausgestattet, damit die Tiere noch mehr Liegekomfort haben. Um die Fütterung der Tiere kümmert sich in erster Linie Elisabeth Hupfer, mit Unterstützung ihrer Schiegermutter, die nach wie vor gern auf dem Hof mit anpackt. Durch den Einsatz von moderner Technik zur Futtervorlage gewinnt der Landwirt Zeit für eine intensive Tierkontrolle, die Grundlage für das Wohlbefinden seiner Tiere ist.

Die Getreidekomponenten und den Raps für das Kraftfutter baut Hupfer selber an. So weiß ich ganz genau, was ich meinen Tieren füttere. Mit dem Einsatz von zwei Großpackenpressen kann der engagierte Ackerbauer als landwirtschaftlicher Lohnunternehmer bei anderen Landwirten in der Nachbarschaft punkten.


Gemeinsam mit dem Bruder tüfteln


Josef Hupfer

Mit seinem jüngeren Bruder Christian eint Josef Hupfer nicht nur die gemeinsame Arbeit auf dem Hof – der ist hier seit 2013 fest angestellt. Sie teilen außerdem das Interesse an der Mechanik und Elektronik von großen Maschinen. Christian, ein ausgebildeter Landmaschinenmechaniker,  hilft seinem Bruder beim Reparieren und Tüfteln an den vielen verschiedenen Landmaschinen, die es in dem beachtlichen Fuhrpark gibt. Das Reparieren von Maschinen ist nicht nur eine große Leidenschaft der beiden Hupfer-Brüder, sondern spart gleichzeitig enorm viel Geld. Wenn ein Landwirt auch ein Mechaniker ist, hat das große Vorteile. Die Maschinen werden immer komplexer und man benötigt viel Zeit, bis ihre Bedienung und Programmierung einwandfrei läuft. Dafür ist die Handhabung nach der Einführung umso einfacher. Josef Hupfer braucht nur anfangs den Prozess einzuprogrammieren und die Maschine arbeitet nach den Einstellungen.


Eine Familie hält zusammen

Nicht nur auf dem Hof arbeitet die Familie Hand in Hand. Auch im Alltag und Privatleben wird Zusammenhalt groß geschrieben: Die Großeltern sind fit genug, um die Kinder (Sohn Ferdinand, zehn Jahre und Tochter Lena, acht Jahre alt) zu umsorgen, wenn die Eltern stark eingespannt sind. Und – sie können übernehmen, wenn Elisabeth und Josef sich mal eine Auszeit nehmen und mit den Motorrädern am Gardasee entspannen. Freiraum für Freizeit ist für Josef und seine Frau extrem wichtig. Das schützt uns vor dem Burnout. Haus, Kinder und Hof sind in der Zwischenzeit in den besten Händen.


Bullenmaester

Qualität und Sicherheit

Josef Hupfer ist seit 2003 Systempartner bei QS Qualität und Sicherheit GmbH und ist mit seinem QS-Status I ein vorbildlich geführter Betrieb. Damit ist er ein Systempartner der ersten Stunde und fast so lange Partner, wie es das QS-Prüfzeichen gibt. Durch die BSE Krise hatten viele Rinderhalter hohe Verluste zu verzeichnen, wie Josef Hupfer auch. Das QS-Prüfzeichen mit den hohen Anforderungen an die Qualität und Sicherheit des Fleisches war ein rettender Anker in der Not und schuf eine Chance, Rindfleisch wieder vermarkten zu können. Das war der ausschlaggebende Grund für die Hupfers, den Neustart in der Rindermast zu wagen.



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Gesichter der Qualitätssicherung

Lernen Sie weitere Gesichter der Qualitätssicherung kennen. Sie geben Einblick in ihre Arbeit, berichten über ihre Motivation und ihre Berufsauffassung. Dabei teilen sie alle eine wichtige Gemeinsamkeit: Mit ihrer täglichen Arbeit sorgen Sie zusammen mit den übrigen Systempartnern bei QS für sichere Lebensmittel – vom Landwirt bis zur Ladentheke.



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