07.08.2013rss_feed

Notstromversorgung für Hähnchen- und Putenställe sicherstellen

130603 Hof Geflügel Web Klein

Der Tierschutz spielt im QS-System eine bedeutende Rolle. Die Geflügelwirtschaft hat sich deshalb darauf verständigt, den Tierschutz und das Wohlergehen der Tiere auch in Ausnahmesituationen im Blick zu halten. Daher gelten für die Haltung von Hähnchen und Puten verschärfte Anforderungen an die Notstromversorgung der Ställe.

Nicht nur bei hohen Sommertemperaturen gilt: Die Versorgung von Geflügelbeständen mit frischer Luft, Wasser und Futter muss stets gewährleistet sein. Ein Stromausfall kann so gravierend sein und so lange dauern, dass Tiere zu Schaden kommen können. Deshalb muss seit dem 1. Juli 2013 im QS-System eine Notstromversorgung für alle Hähnchen- und Putenstallungen sichergestellt sein. Wichtig ist, dass Notstrom tatsächlich in das Stromnetz eingespeist werden kann und die Aggregate ausreichend dimensioniert sind – und zwar für jede Farmeinheit.

Außerdem müssen die Ställe mit einer funktionstüchtigen Alarmanlage ausgestattet sein. Die Funktionsfähigkeit von Alarmanlage und Notstromaggregat ist regelmäßig zu überprüfen und für Aggregate zu dokumentieren. Wenn Alarmanlagen oder Notstromversorgung nicht vorhanden sind oder nicht funktionieren, wird beim QS-Audit eine K.O.-Bewertung vergeben. Diese kann zu einer Liefersperre in das QS-System und einem Sanktionsverfahren führen.

 


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