08.03.2013rss_feed

QAV: Systempartner sammeln 9.000 Analyseergebnisse

Rümo

Die Partner im QS-System beteiligen sich tatkräftig an einem Monitoringprogramm für die quartären Ammoniumverbindungen Benzalkoniumchlorid (BAC) und Didecyldimethylammoniumchlorid (DDAC). Zusammen mit den Mitgliedsbetrieben des Deutschen Fruchthandelsverbandes (DFHV) haben sie zwischen dem 5. Juli 2012 und dem 31.Januar 2013 insgesamt 8.897 Analyseergebnisse an QS übermittelt. Diese wurden jetzt in anonymisierter Form dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und dem Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) übergegeben.

Erfasst wurden sowohl Positiv- als auch Negativ-Befunde von Produkten aus dem In- und Ausland. Insgesamt wurden Analyseergebnisse von über 100 verschiedenen Obst- und Gemüseprodukten aus mehr als 60 Ländern zusammengestellt. In 85 Prozent der 4740 Analysen auf BAC wurden keine Rückstände des Desinfektionsmittels gefunden. Von den 4.157 Analysen auf DDAC waren 83 Prozent rückstandsfrei.

Hintergrund für das Monitoringprogramm ist die Festlegung eines endgültigen Rückstandshöchstgehaltes (RHG) für BAC und DDAC in der Verordnung (EU) 396/2005. Die zurzeit geltenden, vorläufigen Rückstandshöchstgehalte hatte die EU-Kommission im Juli 2012 als Reaktion auf vermehrte Rückstandsbefunde von quartären Ammoniumverbindungen in Obst- und Gemüseprodukten festgelegt. Um diese zu verifizieren und eine endgültige Regelung zu erreichen, waren Wirtschaft und amtliche Kontrolle in den Mitgliedsstaaten gebeten worden, weitere Analyseergebnisse zu sammeln.

Die Auswertung der gesamteuropäischen Analyseergebnisse auch aus anderen Produktbereichen wird durch die EFSA vorgenommen.


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