28.06.2013rss_feed

QS erweitert Anforderungen an die Futtermittelwirtschaft

Lose Futtermittel

Ein weiterer Schritt zur Umsetzung der Erkenntnisse aus den Aflatoxin-Geschehnissen ist getan. Zum 1. Juli 2013 werden die QS-Anforderungen in der Futtermittelwirtschaft nochmal angepasst. Die Änderungen betreffen vor allem das Futtermittelmonitoring.

Künftig müssen Systempartner beim Futtermittelmonitoring zusätzlich zum regulären Kontrollplan, für Mais und Verarbeitungsprodukte aus dem Erntejahr 2012, die aus bestimmten Ländern stammen einen Ad-Hoc Monitoringplan umsetzen. So wird sichergestellt, dass im Rohwarenbereich jede Partie beprobt wird.

Auch die Rahmenbedingungen für Probenahmen wurden weiter spezifiziert. So wurde der Leitfaden Futtermittelmonitoring um Anforderungen zur Probenahme bei Schiffsanlieferungen erweitert. Außerdem wurde die im Kontrollplan für Händler berücksichtigte Jahrestonnage erhöht. Die höchste Kategorie betrifft nun eine Jahrestonnage von mehr als 1.000.000 t und sieht bis zu 150 Analysen je Parameter vor.

Auslöser für die Revisionen waren die Funde von erhöhten Aflatoxin-B1-Gehalten in Mais Anfang 2013. Bereits zum 1. Mai 2013 hatte QS daraufhin erste Anpassungen der Anforderungen in der Futtermittelwirtschaft umgesetzt.

Alle zum 1. Juli in Kraft tretenden Änderungen der Leitfäden Futtermittelmonitoring, Futtermittelwirtschaft, und QS-Inspektion für Kleinsterzeuger können in den jeweiligen Revisionsinformationen im QS-Downloadcenter eingesehen werden.


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