29.06.2011rss_feed

Revision des Leitfadens Futtermittelmonitoring zum 1. Juli 2011

Leitfaden Futtermittelmonitoring

Als Konsequenz aus den Dioxin-Vorfällen zu Jahresbeginn werden nun, wie angekündigt, weitere Maßnahmen im QS-System umgesetzt. Nach der Revision des Leitfadens Futtermittelmonitoring zum 1. März 2011 hat die Wirtschaft damit nun weitere Verschärfungen zur Erhöhung der Futtermittelsicherheit beschlossen. Der revidierte Leitfaden Futtermittelmonitoring ist ab dem 1. Juli 2011 gültig.

Die wesentlichen Änderungen sind:

  • Erweiterung der verpflichtenden Freigabeuntersuchung
    Die Freigabeuntersuchung muss auch für die Einzelfuttermittel Raffinations- und Destillationsfettsäuren (und deren Salze), rohes Kokosöl und rohe Kakaobutter sowie Fischöl umgesetzt werden (verpflichtend als KO-Kriterium).

 

  • Zeitliche Vorgaben zu Futtermittelanalysen
    Zwischen Probenahme und Versand an das Labor bzw. Ergebnis der Analyse und Hinterlegung der Analyseergebnisse in der QS-Softwareplattform ist eine zeitliche Vorgabe eingeführt worden: eine maximale Eingabefrist von zehn Werktagen, die sowohl die Unternehmen als auch die Labore einhalten sollten (Empfehlung).

 

  • Betrachtung weiterer risikorelevanter Produktbereiche: Integration eines Kontrollplans für Fisch, andere Meerestiere, deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse
    Ein neuer branchenspezifischer Kontrollplan für Fisch sowie andere Meerestiere, deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse ist in den Leitfaden integriert worden. Die bisher erstellten unternehmensspezifischen Kontrollpläne verlieren nun ihre Gültigkeit, die betroffenen Hersteller müssen ab dem 1. Juli 2011 den im Leitfaden veröffentlichten Kontrollplan einhalten.

 

Diese und alle weiteren Änderungen sind der Revisionsinformation zum Leitfaden Futtermittelmonitoring entnehmbar.


Alle News

News Systemkette Fleisch und Fleischwaren