16.08.2013rss_feed

Sachkundenachweise für Verladekolonnen dokumentieren

Haehnchenmast

Die Geflügelwirtschaft im QS-System gibt dem Tierschutz beim Verladen von Schlachtgeflügel noch mehr Nachdruck und sorgt für mehr Sachkunde bei der Verladung von Hähnchen, Puten und Pekingenten.

So gilt seit Juli 2013, dass ein Tierhalter nur externe Verladekolonnen einsetzen darf, deren Kolonnenführer Sachkunde im tierschonenden Umgang mit Geflügel haben und diese nachweisen. Die übrigen Mitglieder der Kolonne müssen durch den Kolonnenführer im Umgang mit Schlachtgeflügel unterwiesen worden sein. Das bestätigen sie mit ihrer Unterschrift am Verladetag auf einer Namensliste. Dadurch ist gleichzeitig bekannt, welche Personen an der Verladung beteiligt waren.

Die Nachweise sind vom Tierhalter zu dokumentieren und aufzubewahren. Das gilt auch für Tierhalter, die anstelle einer externen Kolonne Schlachtgeflügel in eigener Regie verladen. Auch hier müssen alle an der Verladung beteiligten Personen die Unterweisung im Umgang mit Schlachtgeflügel durch ihre Unterschrift auf einer Namensliste bestätigen.

Im Audit werden die Auditoren danach fragen. Fehlen diese Nachweise oder wird festgestellt, dass Tiere nicht tierschutzgerecht verladen werden, wird eine K.O.-Bewertung vergeben. Diese kann zu einer Liefersperre für QS bedeuten und zu einem Sanktionsverfahren führen.


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