29.01.2013rss_feed

Sanktionsbeirat ahndet Verstöße konsequent

Systempartner, die gegen die Anforderungen des QS-Systems verstoßen, müssen mit Sanktionen rechnen. Im Jahr 2012 hat der QS-Sanktionsbeitrat unter Vorsitz von Richter a.D. Kurt Pillmann 279 Verfahren beraten. Bei groben Verstößen hat er entsprechend geurteilt: In 215 Fällen wurde eine Geldstrafe von bis zu 5.000 Euro festgelegt. In 25 Fällen wurden auch vorübergehende Sperrungen oder erhöhte Auditfrequenzen beschlossen. In vier Fällen empfahl der Sanktionsbeirat, einen Ausschluss des Systempartners aus dem QS-System. 155 Fälle betrafen die Systemkette Fleisch und Fleischwaren, 124 Fälle die Systemkette Obst, Gemüse, Kartoffeln.

Die Anlässe für die Sanktionsverfahren waren je nach Systemkette und Produktionsstufe unterschiedlich: Auf der Stufe Landwirtschaft sind Verstöße im Bereich Tierhaltung häufig Anlass für ein Sanktionsverfahren. Auf der Stufe Futtermittelwirtschaft führten unter anderem fehlerhafte Produktkennzeichnungen zu einer Sanktion. Bei der Erzeugung von Obst und Gemüse waren häufig ein mangelhafter Umgang mit Pflanzenschutzmitteln und der Fund erhöhter Rückstandswerte der Grund für eine Strafe.

Grundsätzlich gilt im QS-System: Wenn Auditoren Abweichungen von den QS-Anforderungen feststellen, Labore Grenzwertüberschreitungen ermitteln, oder auf anderem Weg Verstöße bekannt werden, sorgen die Systempartner für schnelle Korrekturen und Gegenmaßnahmen. Die Verstöße bleiben jedoch nicht ohne Folgen: Bei besonders schweren Verstößen verhängt der Sanktionsbeirat Geldstrafen oder Sperrungen.


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