24.03.2015rss_feed

Antibiotikaeinsatz richtig einordnen mit dem QS-Therapieindex

Therapieindex Spezial

Viermal im Jahr berechnet die QS-Antibiotikadatenbank den Therapieindex (Stichtage: 1. Februar, 1. Mai, 1. August, 1. November). Alle beteiligten Tierhalter erhalten kurz darauf von ihrem Bündler einen Infobrief. In drei Grafiken wird der Antibiotikaeinsatz dargestellt. Auf den ersten Blick verraten sie nicht nur, wie sich dieser in dem jeweiligen Betrieb veränderte, sie eröffnen auch einen Branchenvergleich. Das macht sie wertvoll – auch für den Hoftierarzt.

Die kürzlich veröffentlichte Information Jetzt mal praktisch - Aktive Bestandsbetreuung mit dem QS-Therapieindex erklärt am Beispiel eines Schweinemastbetriebes, wie die Infografiken zum Therapieindex zu lesen und zu interpretieren sind. Diese finden Sie im Medienkatalog der QS-Website.

Der Therapieindex in der Bestandsbetreuung

Der Therapieindex ist zwar ein abstrakter Wert. Er zeigt aber, wie häufig im Durchschnitt Antibiotika in einem Betrieb zum Einsatz kamen. Unterteilt wird in die Tiergruppen Mastschwein, Aufzuchtferkel, Sauen, Saugferkel, Mastkälber, Hähnchen, Pute und Pekingente (Rind folgt in Kürze). Ein Betrieb mit verschiedenen Tiergruppen erhält also mehrere Infobriefe.

Neben dem QS-Antibiotikamonitoring, das sich vor allem als praktisches Arbeitsmittel für Tierarzt wie Landwirt versteht, kamen mit der 16. AMG-Novelle zwei kontrollierende Antibiotika-Kennzahlen hinzu. Sie errechnet ab 2015 die staatliche HIT-Datenbank. Aber auch die QS-Infobriefe gehen vorausschauend auf sie ein.


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