24.01.2013rss_feed

Fachbeirat unter neuer Führung

Johannes Röring neuer Vorsitzender des QS-Fachbeirats Rind- und Kalbfleisch, Schweinefleisch

Johannes Röring, Landwirt und MdB aus dem Kreis Borken (NRW), ist neuer Vorsitzender des Fachbeirats Rind- und Kalbfleisch, Schweinefleisch im QS-System. Die Mitglieder des Fachbeirats wählten ihn heute zum Nachfolger von Franz-Josef Möllers, der sich in dieser Funktion über zehn Jahre für die Zuverlässigkeit und praxisorientierte Anwendung des QS-Systems stark gemacht hatte.

Röring ist seit Mai 2012 Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands (WLV) und vertritt – ebenfalls als Nachfolger von Franz-Josef Möllers – im Deutschen Bauernverband (DBV) als Veredlungspräsident schwerpunktmäßig die Interessen der bäuerlichen Tierhalter.

Nach seiner Wahl dankte Röring den Mitgliedern des Fachbeirates für ihr Vertrauen und deutete an, wo er künftig die Schwerpunkte seiner Arbeit sieht: Wir haben in den letzten zehn Jahren mit dem QS-System sehr viel erreicht. Meine Aufgabe wird es sein, aktuelle Projekte wie das Antibiotikamonitoring weiter voranzutreiben und die neuen Herausforderungen der gesamten Wertschöpfungskette anzugehen. Dass es hier noch viel zu tun gibt, zeigt die aktuelle Diskussion um das Thema Tierwohl.

Zugleich sieht Röring in der Struktur des QS-Systems gute Voraussetzungen, um die Aufgaben der Zukunft zu meistern. Bei QS sitzen Vertreter der gesamten Kette an einem Tisch und diskutieren auf Augenhöhe. In einem solchen Umfeld die Belange der Landwirte zu vertreten, ist für mich besonders herausfordernd, so Röring.

Gemeinsam mit QS-Geschäftsführer Dr. Hermann-Josef Nienhoff dankte Röring seinem Amtsvorgänger Franz-Josef Möllers, der den QS-Fachbeirat Rind- und Kalbfleisch, Schweinefleisch seit Anfang 2003 in insgesamt 42 Sitzungen geleitet hatte. In dieser Zeit habe Möllers maßgeblich dazu beigetragen, das QS-System gegen manche Widerstände zu etablieren. Als energischer, aber stets lösungsorientierter Vertreter der bäuerlichen Interessen konnten wir uns immer auf sein Gespür für das Machbare und eine klare Orientierung auf das Wesentliche verlassen, so Röring und Nienhoff.


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