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Diese Lebensmittel sind auf dem Grill tabu

07.08.2020 | Verbraucher

Beim Grillen tobt man sich gerne mit kulinarischer Kreativität aus. Da werden die verrücktesten Kombinationen aus Fleisch, Gemüse und Obst mit immer neuen Soßenkreationen zum echten Grillerlebnis. Aber beim Experimentieren am Grill sollte man dennoch einige wichtige Regeln beachten, um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben…


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Gepökeltes und Geräuchertes

So dürfen beispielsweise Fleischwaren, die Nitritpökelsalze enthalten, nicht auf den Grill. Bei hohen Temperaturen verbindet sich das Nitritpökelsalz mit dem Fleischeiweiß. Dabei können krebserregende Substanzen freigesetzt werden. Hiervon sind generell alle gepökelten oder geräucherten Fleischwaren betroffen. Um auf Nummer sicher zu gehen, achtet man am besten schon beim Einkauf darauf, nur solches Fleisch zu wählen, das als Brat- und Grillfleisch gekennzeichnet ist. Fleischwurst, Leberkäse, Kassler und Co. bleiben da leider außen vor.


Grill Mit Lebensmitteln

Mariniertes Grillgut

Grillt man mariniertes Fleisch oder Gemüse auf dem Holzkohlegrill, liegt das Grillgut am besten in einer Edelstahlschale. Sollten nämlich die nicht selten ölhaltigen Marinaden oder das Fett aus dem Fleisch in die Glut tropfen, kann gesundheitsgefährdendes Benzo(a)pyren entstehen. Es steigt mit dem Rauch auf, kann beim Einatmen aufgenommen werden und führt dann eventuell zu Gesundheitsschäden.


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Alufolie – Schutz oder Risiko?

Wenn man Aluminiumschalen oder Alufolie zum Grillen verwenden möchte, sollte man darauf achten, dass die Lebensmittel darin keine Säure und möglichst kein Salz enthalten. Paprika, Möhren und Fenchel, Fleisch, Pilze oder Kartoffeln sind ideal. Warum die Vorsicht? Säure wie auch Salz reagieren bei hohen Temperaturen mit dem Aluminium und setzen so gesundheitsschädliche Aluminium-Ionen frei, die in die Speisen gelangen können. Wer gerne mal indirektes Grillen ausprobieren möchte – das geht auch ohne Aluminiumfolie, denn Pergament- oder Backpapier eignen sich bestens, um beispielsweise Grillideen mit Feta, Ananas oder Äpfeln umzusetzen.


Butter oder Öl?

Butter sollte nicht mitgegrillt, sondern erst nachträglich aufgestrichen werden. Die in Butter enthaltenden Fettsäuren sind teilweise nicht hitzebeständig und können bei hohen Temperaturen gesundheitsschädliche Stoffe freisetzen. Rapsöl hingegen ist dank seiner Hitzebeständigkeit zum Einstreichen von Fleisch oder Gemüse bestens geeignet.


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