Ereignisjournal

Das QS-Ereignisjournal gibt Ihnen einen Einblick in das Ereignis- und Krisenmanagement von QS. Regelmäßig veröffentlicht QS an dieser Stelle Informationen zu aktuellen Ereignis- und Krisenfällen und zeigt auf, welche Maßnahmen auf operativer und kommunikativer Ebene ergriffen werden. Die im QS-Ereignisjournal gelisteten Einträge werden in chronologischer Reihenfolge dargestellt.


ASP-Fall bei Wildschwein im Landkreis Spree-Neiße (2020112)

Im Landkreis Spree-Neiße im Südosten des Landes Brandenburg wurde heute das ASP-Virus bei einem Wildschweinkadaver nachgewiesen.

11.09.2020 12:10

Am 9. September wurde ein Wildschwein-Kadaver wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze im Spree-Neiße-Kreis gefunden (Brandenburg). Das nationale Referenzlabor des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems hatte in der Nacht auf Donnerstag alle drei Proben positiv auf das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) getestet. Damit ist Deutschland nicht länger als ASP- und Seuchen-frei einzustufen. Nun gilt es, eine Ausbreitung in Deutschland zu vermeiden. Zugleich muss alles dafür getan werden, einer Einschleppung in Haus- und Nutztierbeständen vorzubeugen.

Ab sofort bietet QS auf seiner Unternehmenswebseite ein Infoportal zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) an, das die wichtigsten Fachinformationen zu Präventions- und Biosicherheitsmaßnahmen sowie zu den Verordnungen zum Schutz gegen die ASP zusammenfasst: www.q-s.de/futter-tiere-fleisch/informationen-zur-afrikanischen-schweinepest-asp.html

Zusätzlich empfiehlt QS Landwirten die Nutzung der ASP-Risikoampel: Hierbei handelt es sich um ein digitales Servicetool, welches kostenfrei die Möglichkeit bietet, die individuelle betriebliche Biosicherheit zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest anonym bewerten zu lassen. Die Universität Vechta hat zusammen mit dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) und QS dieses Präventionsangebot im vergangenen Jahr entwickelt.

Die ASP-Risikoampel kann online unter www.risikoampel.uni-vechta.de aufgerufen und genutzt werden.

Die Afrikanische Schweinepest ist nur für Schweine sehr gefährlich. Menschen und andere Tiere können sich nicht mit dem Virus anstecken. Da die Symptome der ASP sehr unspezifisch sind, das Virus aber hochinfektiös ist und bislang noch kein Impfstoff existiert, sind die rechtzeitigen Vorsorgemaßnahmen jetzt entscheidend.


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