Informationen zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Im Januar 2020 wurde in Polen der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen etwa 12 km von der deutschen Grenze entfernt gemeldet. Nachdem die Tierseuche bei Wildschweinen in Polen schon im Herbst 2019 in etwa 40 km Entfernung (und zuvor 2018 in Belgien etwa 60 Kilometer entfernt) festgestellt wurde, ist das Risiko einer Einschleppung nach Deutschland sowohl von Westen wie von Osten– bedingt durch die räumliche Nähe – besonders groß.

Die Afrikanische Schweinepest ist nur für Schweine sehr gefährlich, Menschen und andere Tiere können sich nicht mit dem Virus anstecken. Ein Ausbruch der Seuche in Deutschland würde zu großen Verwerfungen in der Produktion und Vermarktung von Schweinefleisch und zu einer schweren finanziellen Belastung der gesamten Wertschöpfungskette Schwein führen. Da die Symptome der ASP sehr unspezifisch sind, das Virus aber hochinfektiös ist und bislang noch kein Impfstoff existiert, ist es entscheidend, rechtzeitig Vorsorgemaßnahmen zu treffen.

 



FLI Karte ASP


Eine Karte mit der Übersicht über das Tierseuchengeschehen finden Sie hier.


In den unten aufgeführten Links haben wir für Sie die wichtigsten Präventions- und Biosicherheitsmaßnahmen sowie einige relevante Verordnungen zum Schutz gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) zusammengestellt.