Infoportal zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Mit dem jüngsten ASP-Ausbruch Anfang Juli 2022 in Niedersachsen (Emsland) und in Brandenburg (Uckermark) sind weitere Fälle in landwirtschaftlichen Betrieben amtlich registriert worden. Von behördlicher Seite wurden entsprechende Restriktionszonen eingerichtet. Von den Auflagen im Westen Deutschlands sind etwa 300 Hausschweinebestände und etwa 200.000 Schweine betroffen.

Zuletzt war die ASP Ende Mai 2022 in einem Kleinbetrieb mit Freilandhaltung in Baden-Württemberg nachgewiesen worden. Auch dort wurden entsprechende Restriktionszonen eingerichtet. Die ASP war erstmals im Juli 2021 amtlich in einem Hausschweinebestand festgestellt worden.

Seit dem ersten ASP-Fund in Deutschland im Herbst 2020 bei einem Wildschweinkadaver kommen immer wieder weitere Fälle hinzu. Inzwischen sind über 4.000 Fälle bei Wildschweinen registriert worden.

Es gilt weiterhin, die Ausbreitung in Deutschland zu vermeiden. Es muss alles dafür getan werden, einer Ausdehnung und Einschleppung in weitere Haus- und Nutztier-Bestände vorzubeugen. Jeder, insbesondere die Tierhalter, aber auch Jäger, Tierärzte, Lieferanten, Besucher, Auditoren und jede andere Person, die einen Schweinehaltenden Betrieb betritt, sollte unbedingt alle seuchenhygienischen Maßnahmen beachten, die zur Vermeidung des Seucheneintrags empfohlen werden.

Bitte beachten Sie auch die nachfolgenden Links.

Die Afrikanische Schweinepest ist nur für Schweine sehr gefährlich, Menschen und andere Tiere können sich nicht mit dem Virus anstecken. Da die Symptome der ASP sehr unspezifisch sind, das Virus aber hochinfektiös ist und bislang noch kein Impfstoff existiert, sind die rechtzeitigen Vorsorgemaßnahmen jetzt entscheidend.

Bezüglich der Auflagen für Tierhalter oder bei Fragen zum Transport und zu Vermarktung in den betroffenen Gebieten sind die Informationen, die die Behörden in den betroffenen Landkreisen herausgegeben haben, ausschlaggebend.


Teaser LF Biosicherheit

Leitfaden "Biosicherheit in Schweine haltenden Betrieben nach dem Tiergesundheitsrechtsakt der EU"

Teaser LF Biosicherheit

Der Leitfaden unterstützt Tierhalter, Tierärzte und die kontrollierenden Behörden dabei, dass Biosicherheitsmaßnahmen den rechtlichen Vorgaben des neuen Europäischen Tiergesundheitsrechts entsprechen und von allen Beteiligten rechtskonform umgesetzt werden.

Shutterstock 1442542337 Asp Schweinepest

ASP-Risikoampel

Shutterstock 1442542337 Asp Schweinepest

Ermitteln Sie jetzt Ihr ASP-Eintragsrisiko! Kostenfrei, schnell und anonym.

Bei der fachlichen Erarbeitung der ASP-Riskoampel war eine Expertengruppe aus Wissenschaft, Wirtschaft tierärztlicher und landwirtschaftlicher Praxis, Behörden und Verbänden beteiligt.

zurück nach oben