Infoportal zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

In einem Hausschweinebestand in Mecklenburg-Vorpommern (Landkreis Rostock) ist die Schweinepest amtlich bestätigt worden. Die Tiere wurden auf Anordnung der Behörden getötet und unschädlich beseitigt, die Behörden haben Schutz- und Überwachungszonen eingerichtet. Im Landkreis Ludwigslust-Parchim (ebenfalls Mecklenburg-Vorpommern) wurde inzwischen auch ASP bei Wildschweinen nachgewiesen.

Im Sommer 2021 hatte es bereits ASP-Ausbrüche in drei Betrieben in Brandenburg gegeben. Auch dort wurden Restriktionszonen eingerichtet, ebenso wie das bei ASP-Funden bei Wildschweinen in Brandenburg und Sachsen geschehen ist.

In Deutschland sind nahe der Grenze zu Polen seit Herbst 2020 über 2.600 Wildschweine positiv auf ASP getestet worden.

Deutschland ist damit nicht mehr als seuchenfrei eingestuft. Weiter gilt es, die Ausbreitung in Deutschland zu vermeiden. Zugleich muss alles dafür getan werden, einer Ausdehnung und Einschleppung in weitere Haus- und Nutztier-Bestände vorzubeugen. Jeder, insbesondere die Tierhalter, aber auch Jäger, Tierärzte, Lieferanten, Besucher, Auditoren und jede andere Person, die einen Schweinehaltenden Betrieb betritt, sollte unbedingt alle seuchenhygienischen Maßnahmen beachten, die zur Vermeidung des Seucheneintrags empfohlen werden. Bitte beachten Sie die nachfolgenden Links.

Die Afrikanische Schweinepest ist nur für Schweine sehr gefährlich, Menschen und andere Tiere können sich nicht mit dem Virus anstecken. Da die Symptome der ASP sehr unspezifisch sind, das Virus aber hochinfektiös ist und bislang noch kein Impfstoff existiert, sind die rechtzeitigen Vorsorgemaßnahmen jetzt entscheidend.

Bezüglich der Auflagen für Tierhalter oder bei Fragen zum Transport und zu Vermarktung in den betroffenen Gebieten sind die Informationen, die die Behörden in den betroffenen Landkreisen herausgegeben haben, ausschlaggebend.


Shutterstock 1442542337 Asp Schweinepest

ASP-Risikoampel

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Bei der fachlichen Erarbeitung der ASP-Riskoampel war eine Expertengruppe aus Wissenschaft, Wirtschaft tierärztlicher und landwirtschaftlicher Praxis, Behörden und Verbänden beteiligt.

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