QS-Ereignisjournal

Das QS-Ereignisjournal gibt Ihnen einen Einblick in das Ereignis- und Krisenmanagement von QS. Regelmäßig veröffentlicht QS an dieser Stelle Informationen zu aktuellen Ereignis- und Krisenfällen und zeigt auf, welche Maßnahmen auf operativer und kommunikativer Ebene ergriffen werden. Die im QS-Ereignisjournal gelisteten Einträge werden in chronologischer Reihenfolge dargestellt, die jeweils aktuellsten Fälle werden auf den obersten Positionen angezeigt.


Oliver Thelen
Krisenkommunikation


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Verdacht auf Abfallstoffe in Futtermitteln

22.05.2019 17:22

QS hat die Systempartner der Futtermittelwirtschaft (Händler und Mischfutterhersteller) sowie die landwirtschaftlichen Bündler mit einem Rundschreiben informiert:

Ein niederländisches Unternehmen steht im Verdacht, Abfallstoffe in Futtermittel eingemischt zu haben. Nach Angaben der niederländischen Medien soll es sich um die Fourage-Weihandel Toontje Hendriks BV, Oordeelsestraat 13, BAARLE-NASSAU handeln. Gegen die Verantwortlichen des Unternehmens sollen Ermittlungen eingeleitet worden sein.

Für den Fall, dass Sie Handelsware von diesem Unternehmen bezogen haben, bitten wir Sie um erhöhte Aufmerksamkeit und die Einleitung geeigneter Maßnahmen.

Bitte beachten Sie, dass das Unternehmen für die Herstellung von Einzelfuttermitteln derzeit keine Lieferberechtigung im QS-System hat.

 

Nicht-QS-Geflügelfleisch als QS-Ware vermarktet

25.04.2019 09:05

QS erhält am 18. April 2019 Informationen einer Verbraucherhin darüber, dass scheinbar Wurstwaren mit dem QS-Prüfzeichen gekennzeichnet wurden, obwohl nicht alle am Herstellungsprozess beteiligten Unternehmen QS-zertifiziert waren. Die Verbraucherin hatte anhand eines QR-Codes die unterschiedlichen Verarbeitungsstufen der Ware nachvollzogen und festgestellt, dass das genannte Schlachtunternehmen nicht am QS-System teilnimmt.

QS hat unmittelbar nach Erhalt der Informationen mit der Prüfung des Sachverhaltes begonnen und Kontakt zu den beteiligten Unternehmen aufgenommen.

Am 24. April 2019 fand ein Audit bei dem betroffenen Zerlegebetrieb statt. Es wurden darin Feststellungen getroffen, die dazu geführt haben, dass das Unternehmen mit sofortiger Wirkung aus dem QS-System ausgeschlossen wurde. Das Unternehmen hatte u.a. Ware als QS-Ware veräußert, die nicht von QS-zertifizierten Lieferanten stammte. QS führt aktuell die Untersuchungen in diesem Fall weiter fort und leitet ein Sanktionsverfahren gegen das Unternehmen ein.

 

Listerien in Schinkenrotwurst

27.02.2019 09:20

Die Stuttgarter Zeitung berichtet am 27. Februar 20019 über den Fall.

 

GVO im Vitamin B2

13.12.2018 13:24

Am 7. Dezember 2018 meldet ein QS-Systempartner, dass er eine Vormischung mit dem Zusatzstoffs Vitamin B2 erhalten hat, die mit gentechnisch veränderten Bakterien verunreinigt ist.  

In den betroffenen Futtermitteln befindet sich ein Zusatzstoff mit lebensfähigen Bakterien mit Resistenzen gegen Antibiotika. Nach Einschätzung der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA geht von diesen Futtermitteln ein Risiko "für Verbraucher, Anwender und die Umwelt" aus. Im September 2018 ordnete die EU-Kommission an, dass die betroffenen Futtermittel bis zum 10. November vom Markt genommen werden müssen – allerdings mit einer Übergangsfrist bis Mitte 2019. Der Zusatzstoff wurde vermutlich in China hergestellt und dann in der EU vertrieben. Die gentechnisch veränderten Bakterien sollen den Futtermittelzusatzstoff Vitamin B2 produzieren (Riboflavin). 

Qs ist mit dem Fall befasst.

 

Metallsplitter in Bratwurst

18.10.2018 09:43

Das Unternehmen G informiert über den Rückruf einer Bratwurst, weil ein Metallfremdkörper gefunden wurde. Die zurückgeholte Ware wurde im Metalldetektor erneut überprüft, alle Geräte und Maschinen wurden untersucht und die Dokumentation aller CCPs wurde kontrolliert. Alle Kontrollen waren ohne Befund.

Die Ware wurde an einen Imbissbesitzer verkauft und anschließend auf einem Fest verkauft. An dieser Stelle hat sich ein Endverbraucher angeblich bei dem Verzehr der Wurst verletzt. Der Fremdkörper wurde nicht gesichert, die potenziell verletzte Person ist nicht bekannt.

Das Unternehmen wird aufgefordert den Aushang zum Warenrückruf sowie den Abschlussbericht des Veterinäramts zu übersenden. Es wird abgefragt, ob das Produkt das QS-Prüfzeichen träg. Zudem wird das Unternehmen aufgefordert QS bei relevanten weiteren Entwicklungen zu informieren.

 

Afrikanische Schweinepest

20.09.2018 16:40

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) veröffentlicht das Informationsblatt "Fragen und Antworten zur Afrikanischen Schweinpest (ASP)".

 

 

Salmonellen in Puten Zwiebelmettwurst bei Netto

17.09.2018 12:10

Das Unternehmen Juma GmbH informiert über den öffentlichen Warenrückruf von Puten-Zwiebelmettwurst der Marke Ostermeier wegen eines Salmonellenfund. Der Befund wurde in einer Probe festgestellt. Das Unternehmen hat sich im Zuge des vorbeugenden Verbraucherschutzes für einen öffentlichen Rückruf der betroffenen Netto Regionen (siehe Pressemitteilung) entschieden.

Die Ware ist mit dem QS-Prüfzeichen ausgezeichnet. Es handelt sich um Ware der Chargennummer: 8.335136.12 mit dem MHD: 18.09.2018

 

Salmonellen in Rapsextraktionsschrot

22.05.2018 11:22

Bei einem Hersteller von non GMO Rapsextraktionsschrot aus Süddeutschland wurde ein positiver Salmonellenbefund festgestellt. Es handelt sich um ca. 1.200 Tonnen, die zwischen dem 8. und 9. Mai 2018 an die Kunden ausgeliefert wurden. Laut Hersteller sind alle Kunden bereits informiert und der Warenrückruf ist gestartet.

Der Hersteller hat erste Maßnahmen ergriffen (u.a. Reinigung und Desinfektion der Produktionsanlagen).

Die Ursache der Salmonellenkontamination wird derzeit untersucht.

 

 

OSI - Verdacht auf Verstöße gegen Tierschutzanforderungen

13.04.2018 09:00

Das Portal Topagrar online berichtet am 13. April 2018, dass der OSI-Schlachtbetrieb in Tauberbischofsheim seinen Betrieb jetzt wieder aufnimmt.

 

Dioxin in Zusatzstoff Bentonit

03.04.2018 11:43

Ein Mischfuttermittelhersteller teilt mit, dass in einem Zusatzstoff (Bentonit) ein erhöhter Gehalt an Dioxin festgestellt wurde. Der Mischfuttersteller hat Lieferanten und Abnehmer der Ware informiert. Noch vorhandene Ware bei den Kunden wird zurück gerufen.

 

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