QS-Ereignisjournal

Das QS-Ereignisjournal gibt Ihnen einen Einblick in das Ereignis- und Krisenmanagement von QS. Regelmäßig veröffentlicht QS an dieser Stelle Informationen zu aktuellen Ereignis- und Krisenfällen und zeigt auf, welche Maßnahmen auf operativer und kommunikativer Ebene ergriffen werden. Die im QS-Ereignisjournal gelisteten Einträge werden in chronologischer Reihenfolge dargestellt, die jeweils aktuellsten Fälle werden auf den obersten Positionen angezeigt.


Oliver Thelen
Krisenkommunikation


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Listeria Monocytogenes in Frikadellen

06.11.2019 12:01

QS sperrt auch den zweiten Standort der Fleisch-Krone Feinkost GmbH in Essen für die Lieferung in das QS-System.

 

Rote Plastikteile in Rinderhackfleisch

04.09.2019 10:32

Das Unternehmen WestfalenLand Fleischwaren GmbH informiert über den öffentlichen Rückruf des Produktes Rinderhackfleisch. In dem Produkt wurden rote Kunststofffremdkörper gefunden. Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und die Produkte keinesfalls konsumieren. Das von der Kontamination betroffene Rinderhackfleisch wurde eingegrenzt und die über Lidl und Netto vertriebenen Produkte öffentlich zurückgerufen.

QS steht mit dem Unternehmen in Kontakt, um den Fall weiter aufzuklären.

 

Tierschutzverstöße beim Fangen von Puten

08.08.2019 09:19

Unter dem Titel "So qualvoll ist der Weg der Mast-Puten" veröffentlichte ZDF heute am 07. August 2019 folgenden Beitrag:  

[https://www.zdf.de/nachrichten/heute/soko-tierschutz-deckt-auf-so-qualvoll-werden-puten-nach-deutschland-transportiert-100.html www.zdf.de/nachrichten/heute/soko-tierschutz-deckt-auf-so-qualvoll-werden-puten-nach-deutschland-transportiert-100.html] 

In dem Beitrag werden Foto- und Filmaufnahmen gezeigt, die SOKO Tierschutz beim Verladen von Puten in Ungarn gemacht haben will. Das Magazin Marktcheck des SWR strahlte diese Bilder am 30. Juli 2019 in einem Beitrag unter dem Titel "Marktcheck checkt...Rewe" aus.

Unter Bezugnahme auf das Putenfleisch-Angebot von Rewe wurden in den Beiträgen Bilder von Putenprodukten gezeigt, die auch das QS-Prüfzeichen und das Zeichen der Initiative Tierwohl tragen.

QS ist mit den Bildern seit Ende Juli betraut und hat sofort nach Bekanntwerden der Informationen die Durchführung von Sonderaudits bei QS-zertifizierten ungarischen Puten haltenden Betrieben veranlasst, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. Diese Audits wurden alle bestanden, es wurden keine gravierenden Abweichungen festgestellt. Auch wurde die Verladung von Tieren ordnungsgemäß durchgeführt.  

QS weist darauf hin, dass die in den Beiträgen gezeigten Produktbilder in keinem Zusammenhang mit den ungarischen Betrieben stehen. Wie der Produktkennzeichnung auch zu entnehmen ist, wurden die Tiere in Deutschland aufgezogen. An der Initiative Tierwohl nehmem keine ungarischen Putenhalter teil. Die Darstellung der Beiträge ist diesbezüglich irreführend und falsch. 

 

 

Rote Plastikteile in Cabanossi

02.08.2019 16:16

QS wird informiert, dass von zwei Endverbrauchern in dem Produkt Cabanossi rote Kunststoffteile gefunden wurden. Das Unternehmen hat die Ware zwischenzeitlich zurückgerufen. Eine Risikoanalyse wurde veranlasst und interne Verbesserungsmaßnahmen zur Vermeidung von Fremdkörpern wurden eingeleitet. QS steht mit dem Unternehmen in Kontakt, um den Fall weiter aufzuklären.

 

Report Mainz/FAKT: Verstöße gegen Tierschutz auf Milchviehbetrieb in Bayern

09.07.2019 08:38

Report Mainz, FAKT und Süddeutsche Zeitung berichten, dass es in einem der größten bayerischen Milchviehbetriebe, dem Betrieb Enders in Bad Grönenbach, zu eklatanten Verstoßen gegen tierschutzrechtliche Vorschriften gekommen sein soll.

Heimlich aufgenommene Videoaufnahmen sollen jetzt tierschutzwidrige Zustände in der Krankenbucht und bei der Nottötung mit dem Bolzenschussgerät zeigen.

Der Beitrag wird am heutigen Abend, 9. Juli 2019, 21:45 Uhr, ARD, in der Sendung "Report Mainz" ausgestrahlt. Er wird mit folgender Veröffentlichung auf der Website des Politmagazins angekündigt:  [https://www.swr.de/report/presseinformation-tierquaelereien-in-einem-der-groessten-deutschen-milchviehbetriebe/-/id=233454/did=24151650/nid=233454/1v9koqw/index.html www.swr.de/report/presseinformation-tierquaelereien-in-einem-der-groessten-deutschen-milchviehbetriebe/-/id=233454/did=24151650/nid=233454/1v9koqw/index.html]

Der Betrieb nimmt an QM-Milch teil. Er war deswegen zur Lieferung von Schlachtkühen in das QS-System berechtigt. QS hat den Betrieb bis zur Aufklärung des Sachverhalt gesperrt.

Aktualisierung: QM-Milch hat dem Betrieb am 09.07.2019 das Zertifikat entzogen. Der Betrieb wurde im QS-System abgemeldet.

 

 

Verdacht auf Abfallstoffe in Futtermitteln

28.05.2019 11:45

QS veröffentlicht folgende News auf der Webseite:

Verdacht auf Abfallstoffe in Futtermitteln – QS entzieht Lieferberechtigung für niederländisches Unternehmen

Das Futtermittelunternehmen Fourage-Weihandel Toontje Hendriks BV aus den Niederlanden steht im Verdacht, Abfallstoffe in Futtermittel eingemischt zu haben. Bereits in der vergangenen Woche hat QS seine Systempartner aus der Futtermittelwirtschaft über diesen Vorfall informiert und um erhöhte Aufmerksamkeit und die Einleitung von Maßnahmen gebeten, sollte vom beschuldigten Unternehmen Handelsware bezogen worden sein.

Das Unternehmen war nach dem FSA Standard von GMP+ Int. zertifiziert und für den Futtermittelhandel und den Transport von QS anerkannt. Für die Herstellung von Einzelfuttermitteln besaß die Fourage-Weihandel Toontje Hendriks BV bereits seit dem 31.12.2017 für QS keine Zulassung mehr.

Nach dem von QS vorgenommenen Entzug der Lieferberechtigung für die Produktionsarten Handel und Straßentransport, ist das Unternehmen im QS-System für keine Produktionsart mehr lieferberechtigt. Auch GMP+ Int. hat dem Futtermittelunternehmen sämtliche Zertifikate entzogen. Seitens der niederländischen Behörden wurden mittlerweile gegen das Unternehmen aus Baarle-Nassau Ermittlungen eingeleitet und der Firmensitz gesperrt.

 

Nicht-QS-Geflügelfleisch als QS-Ware vermarktet

25.04.2019 09:05

QS erhält am 18. April 2019 Informationen einer Verbraucherhin darüber, dass scheinbar Wurstwaren mit dem QS-Prüfzeichen gekennzeichnet wurden, obwohl nicht alle am Herstellungsprozess beteiligten Unternehmen QS-zertifiziert waren. Die Verbraucherin hatte anhand eines QR-Codes die unterschiedlichen Verarbeitungsstufen der Ware nachvollzogen und festgestellt, dass das genannte Schlachtunternehmen nicht am QS-System teilnimmt.

QS hat unmittelbar nach Erhalt der Informationen mit der Prüfung des Sachverhaltes begonnen und Kontakt zu den beteiligten Unternehmen aufgenommen.

Am 24. April 2019 fand ein Audit bei dem betroffenen Zerlegebetrieb statt. Es wurden darin Feststellungen getroffen, die dazu geführt haben, dass das Unternehmen mit sofortiger Wirkung aus dem QS-System ausgeschlossen wurde. Das Unternehmen hatte u.a. Ware als QS-Ware veräußert, die nicht von QS-zertifizierten Lieferanten stammte. QS führt aktuell die Untersuchungen in diesem Fall weiter fort und leitet ein Sanktionsverfahren gegen das Unternehmen ein.

 

Listerien in Schinkenrotwurst

27.02.2019 09:20

Die Stuttgarter Zeitung berichtet am 27. Februar 20019 über den Fall.

 

GVO im Vitamin B2

13.12.2018 13:24

Am 7. Dezember 2018 meldet ein QS-Systempartner, dass er eine Vormischung mit dem Zusatzstoffs Vitamin B2 erhalten hat, die mit gentechnisch veränderten Bakterien verunreinigt ist.  

In den betroffenen Futtermitteln befindet sich ein Zusatzstoff mit lebensfähigen Bakterien mit Resistenzen gegen Antibiotika. Nach Einschätzung der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA geht von diesen Futtermitteln ein Risiko "für Verbraucher, Anwender und die Umwelt" aus. Im September 2018 ordnete die EU-Kommission an, dass die betroffenen Futtermittel bis zum 10. November vom Markt genommen werden müssen – allerdings mit einer Übergangsfrist bis Mitte 2019. Der Zusatzstoff wurde vermutlich in China hergestellt und dann in der EU vertrieben. Die gentechnisch veränderten Bakterien sollen den Futtermittelzusatzstoff Vitamin B2 produzieren (Riboflavin). 

Qs ist mit dem Fall befasst.

 

Metallsplitter in Bratwurst

18.10.2018 09:43

Das Unternehmen G informiert über den Rückruf einer Bratwurst, weil ein Metallfremdkörper gefunden wurde. Die zurückgeholte Ware wurde im Metalldetektor erneut überprüft, alle Geräte und Maschinen wurden untersucht und die Dokumentation aller CCPs wurde kontrolliert. Alle Kontrollen waren ohne Befund.

Die Ware wurde an einen Imbissbesitzer verkauft und anschließend auf einem Fest verkauft. An dieser Stelle hat sich ein Endverbraucher angeblich bei dem Verzehr der Wurst verletzt. Der Fremdkörper wurde nicht gesichert, die potenziell verletzte Person ist nicht bekannt.

Das Unternehmen wird aufgefordert den Aushang zum Warenrückruf sowie den Abschlussbericht des Veterinäramts zu übersenden. Es wird abgefragt, ob das Produkt das QS-Prüfzeichen träg. Zudem wird das Unternehmen aufgefordert QS bei relevanten weiteren Entwicklungen zu informieren.

 

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