QS-Ereignisjournal

Das QS-Ereignisjournal gibt Ihnen einen Einblick in das Ereignis- und Krisenmanagement von QS. Regelmäßig veröffentlicht QS an dieser Stelle Informationen zu aktuellen Ereignis- und Krisenfällen und zeigt auf, welche Maßnahmen auf operativer und kommunikativer Ebene ergriffen werden. Die im QS-Ereignisjournal gelisteten Einträge werden in chronologischer Reihenfolge dargestellt, die jeweils aktuellsten Fälle werden auf den obersten Positionen angezeigt.


Oliver Thelen
Krisenkommunikation


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Hunderte tote Schweine in einem Betrieb entdeckt

24.01.2020 11:43

Kurze Information zur Medienberichterstattung:

Es handelt sich um den Fall D, der bei QS seit 2015/2018 bekannt ist:

Im Betrieb D wurde am 2. April 2015 ein QS-Systemaudit durchgeführt. In dem Audit wurden Abweichungen festgestellt, die zu einem K.O des Betriebs führten. Daraufhin wurde der Betrieb am 3. Juni 2015 vom Bündler von der weiteren Teilnahme am QS-System abgemeldet. Im nachfolgenden Sanktionsverfahren wurde eine Vertragsstrafe in Höhe von 600,00 EUR gegen den Betrieb verhängt. Die Angelegenheit D war für das QS-System damit beendet – zumindest vorerst.

Am 9. April 2018 meldeten die Medien, dass auf dem Betrieb mehrere hundert tote Schweine gefunden worden seien. QS ging der Sache nach und legte einen Fall im Krisentagebuch an.

Am 5. Juni 2018 meldete sich dann die Polizeidienststelle O bei QS. Nachdem bei einer Hausdurchsuchung im Betrieb eine Rechnung über eine Sanktionsstrafe gefunden worden war, bat die Polizeidienststelle um Auskunft, die QS unter Hinweis auf den Datenschutz und die Möglichkeiten der Strafprozessordnung (QS ist zur Auskunftserteilung nur auf Anfordern der Staatsanwaltschaft verpflichtet) zurückgewiesen hat. Am 19. Juni 2018 meldete sich daraufhin die Staatsanwaltschaft W, der QS auf Anfordern dann Auskunft zur o.g. "QS-Historie" des Betriebs D erteilt hat.

Der in der MainPost erwähnte Tatzeitpunkt Frühjahr 2017 bis Frühjahr 2018 und selbst der von PETA vermutete Start des Geschehens Frühjahr 2016 liegen deutlich außerhalb der Teilnahme des Betrieb am QS-System. Das ist durch die MainPost auch richtig dargestellt worden.

 

Medienberichte über 1.260 tote Ferkel (Mardorf)

19.12.2019 09:25

In den Medien wird über einen Betrieb berichtet, in dem über 1.000 Ferkel verendet seien. Die Berichte werden am 19.12. 2019 durch die Hannoversche Allgemeine Zeitung konkretisiert: Hiernach sind in einem Stall nahe dem Neustädter Ortsteil Mardorf insgesamt 1.260 Ferkel verendet - nach Mitteilung der HAZ verhungert und verdurstet. Die Ursache hierfür sei noch vollkommen unklar.

QS hat den Betrieb ermittelt. Er nimmt nicht am QS-System teil. Allerdings betreibt die Familie des Betriebsleiters auch Standorte, die am QS-System teilnehmen. Diese Standorte sind nach den QS vorliegenden Informationen von den zuständigen Veterinärämtern anlassbezogen kontrolliert worden. Dabei haben sich keine Auffälligkeiten gezeigt.

QS wird in Kürze Sonderaudits an diesen Standorten durchführen und sich selber ein Bild von der Situtation vor Ort verschaffen.

 

 

Listerien Fleischerei Eckhoff

26.11.2019 15:13

QS weist das Unternehmen auf die QS-Arbeitshilfe Listerien und das kürzlich von QS angebotene Webinar hin.

 

 

Salmonellen in Schweineknacker

25.11.2019 11:00

Das Unternehmen Willms Weißwasser GmbH & Co. KG informiert über den öffentlichen Rückruf des Produkts Schweineknacker. Im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle wurden in dem Produkt Salmonellen nachgewiesen. Das Produkt wurde an REWE, EDEKA, Kaufland und Norma verkauft.

 

Warenrückruf Geflügelwiener fehlende Allergenkennzeichnung

13.11.2019 14:02

Die Höhenrainer Delikatessen GmbH ruft mit der anliegenden Kundeninformation öffentlich das Produkt "Geflügelwiener, 2te Wahl" zurück.

 

Listeria Monocytogenes in Frikadellen

06.11.2019 12:01

QS sperrt auch den zweiten Standort der Fleisch-Krone Feinkost GmbH in Essen für die Lieferung in das QS-System.

 

Rote Plastikteile in Rinderhackfleisch

04.09.2019 10:32

Das Unternehmen WestfalenLand Fleischwaren GmbH informiert über den öffentlichen Rückruf des Produktes Rinderhackfleisch. In dem Produkt wurden rote Kunststofffremdkörper gefunden. Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und die Produkte keinesfalls konsumieren. Das von der Kontamination betroffene Rinderhackfleisch wurde eingegrenzt und die über Lidl und Netto vertriebenen Produkte öffentlich zurückgerufen.

QS steht mit dem Unternehmen in Kontakt, um den Fall weiter aufzuklären.

 

Tierschutzverstöße beim Fangen von Puten

08.08.2019 09:19

Unter dem Titel "So qualvoll ist der Weg der Mast-Puten" veröffentlichte ZDF heute am 07. August 2019 folgenden Beitrag:  

[https://www.zdf.de/nachrichten/heute/soko-tierschutz-deckt-auf-so-qualvoll-werden-puten-nach-deutschland-transportiert-100.html www.zdf.de/nachrichten/heute/soko-tierschutz-deckt-auf-so-qualvoll-werden-puten-nach-deutschland-transportiert-100.html] 

In dem Beitrag werden Foto- und Filmaufnahmen gezeigt, die SOKO Tierschutz beim Verladen von Puten in Ungarn gemacht haben will. Das Magazin Marktcheck des SWR strahlte diese Bilder am 30. Juli 2019 in einem Beitrag unter dem Titel "Marktcheck checkt...Rewe" aus.

Unter Bezugnahme auf das Putenfleisch-Angebot von Rewe wurden in den Beiträgen Bilder von Putenprodukten gezeigt, die auch das QS-Prüfzeichen und das Zeichen der Initiative Tierwohl tragen.

QS ist mit den Bildern seit Ende Juli betraut und hat sofort nach Bekanntwerden der Informationen die Durchführung von Sonderaudits bei QS-zertifizierten ungarischen Puten haltenden Betrieben veranlasst, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. Diese Audits wurden alle bestanden, es wurden keine gravierenden Abweichungen festgestellt. Auch wurde die Verladung von Tieren ordnungsgemäß durchgeführt.  

QS weist darauf hin, dass die in den Beiträgen gezeigten Produktbilder in keinem Zusammenhang mit den ungarischen Betrieben stehen. Wie der Produktkennzeichnung auch zu entnehmen ist, wurden die Tiere in Deutschland aufgezogen. An der Initiative Tierwohl nehmem keine ungarischen Putenhalter teil. Die Darstellung der Beiträge ist diesbezüglich irreführend und falsch. 

 

 

Rote Plastikteile in Cabanossi

02.08.2019 16:16

QS wird informiert, dass von zwei Endverbrauchern in dem Produkt Cabanossi rote Kunststoffteile gefunden wurden. Das Unternehmen hat die Ware zwischenzeitlich zurückgerufen. Eine Risikoanalyse wurde veranlasst und interne Verbesserungsmaßnahmen zur Vermeidung von Fremdkörpern wurden eingeleitet. QS steht mit dem Unternehmen in Kontakt, um den Fall weiter aufzuklären.

 

Report Mainz/FAKT: Verstöße gegen Tierschutz auf Milchviehbetrieb in Bayern

09.07.2019 08:38

Report Mainz, FAKT und Süddeutsche Zeitung berichten, dass es in einem der größten bayerischen Milchviehbetriebe, dem Betrieb Enders in Bad Grönenbach, zu eklatanten Verstoßen gegen tierschutzrechtliche Vorschriften gekommen sein soll.

Heimlich aufgenommene Videoaufnahmen sollen jetzt tierschutzwidrige Zustände in der Krankenbucht und bei der Nottötung mit dem Bolzenschussgerät zeigen.

Der Beitrag wird am heutigen Abend, 9. Juli 2019, 21:45 Uhr, ARD, in der Sendung "Report Mainz" ausgestrahlt. Er wird mit folgender Veröffentlichung auf der Website des Politmagazins angekündigt:  [https://www.swr.de/report/presseinformation-tierquaelereien-in-einem-der-groessten-deutschen-milchviehbetriebe/-/id=233454/did=24151650/nid=233454/1v9koqw/index.html www.swr.de/report/presseinformation-tierquaelereien-in-einem-der-groessten-deutschen-milchviehbetriebe/-/id=233454/did=24151650/nid=233454/1v9koqw/index.html]

Der Betrieb nimmt an QM-Milch teil. Er war deswegen zur Lieferung von Schlachtkühen in das QS-System berechtigt. QS hat den Betrieb bis zur Aufklärung des Sachverhalt gesperrt.

Aktualisierung: QM-Milch hat dem Betrieb am 09.07.2019 das Zertifikat entzogen. Der Betrieb wurde im QS-System abgemeldet.

 

 

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