Private Labelling

Private Labeller vertreiben unter ihrem eigenen Marken- oder Firmennamen Futtermittel, die sie nicht selbst, sondern von einem Lohnhersteller herstellen lassen.

QS bindet Private Labeller ein, um vollständige Transparenz und lückenlose Qualitätssicherung zu gewährleisten. Die QS-Anforderungen an die Private Labeller sind im Leitfaden Futtermittelwirtschaft beschrieben.

Qualifizierte Auditoren überprüfen regelmäßig und unabhängig, ob die Anforderungen eingehalten werden. Im Rahmen des QS-Futtermittelmonitorings organisieren Private Labeller die regelmäßige Untersuchung ihrer Produkte durch QS-anerkannte Labore.


Dokumente

Hinweis:

Um Papier zu sparen, empfehlen wir, nur die für Sie relevanten Kapitel des Leitfadens auszudrucken. Zusätzlich sind je nach Unternehmen die Anforderungen der Anlagen 9.1-9.7 bzw. weiterer Dokumente relevant, die Sie separat ausdrucken können.

  • Herstellung:
    Kapitel 1-3
  • Private Labelling:
    Kapitel 1-3
  • Handel:
    Kapitel 1,2, 4
  • Straßentransport:
    Kapitel 1, 2, 5
  • Befrachtung im Schienen-, Binnenschiff- und Seeschifftransport:
    Kapitel 1, 2, 6
  • Lagerung und Umschlag:
    Kapitel 1, 2, 7
  • VLOG-Zusatzmodul:
    Anlage I VLOG-Zusatzmodul Ohne Gentechnik


QS-Systempartner werden

Wenn Sie als Private Labeller am QS-System teilnehmen möchten, melden Sie sich online in der QS-Datenbank an. Dort wählen Sie auch eine Zertifizierungsstelle aus, die bei Ihnen das Audit durchführt. Nach erfolgreicher Auditierung schließen Sie und QS einen Vertrag.


Online-Seminar für Futtermittelunternehmen

Bezug von Rohwaren im QS-System

In diesem Online-Seminar erläutern wir Ihnen die Anforderungen zum Rohwarenbezug im QS-System und stellen deren konkrete Umsetzung anhand zahlreicher Beispiele dar. Ebenso erfahren Sie, wie Sie die Lieferberechtigung Ihrer Lieferanten überprüfen und in welchen Fällen Sie Ware von einem nicht zertifizierten Lieferanten beziehen können.

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Online-Seminar
Jederzeit verfügbar

Online-Seminar für Futtermittelunternehmen

Rechtliche Grundlagen in der Futtermittelwirtschaft

In diesem Online-Seminar erläutern wir Ihnen die Grundlagen des Futtermittelrechts auf europäischer und nationaler Ebene, u.a. anhand der Lebensmittelbasisverordnung, Futtermittelhygieneverordnung und Kennzeichnungsverordnung.

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Futtermittelmonitoring

Qualitativ hochwertige Futtermittel sind die Grundlage für eine gute Tierernährung. Eine konsequente Futtermittelkontrolle ist daher von zentraler Bedeutung. Mit dem QS-Futtermittelmonitoring wird die Einhaltung von Grenz- und Richtwerten, zum Beispiel für Mykotoxine, Dioxine, Pflanzenbehandlungsmittel und Schwermetalle, überwacht.

Dokumente

QS-EasyPlan Futtermittel

Kontrollpläne leicht und schnell zusammenstellen

Mit dem QS-EasyPlan Futtermittel lassen sich Kontrollpläne für das Futtermittelmonitoring leicht und schnell zusammenstellen

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Anerkannte Standards

QS fördert aktiv die Zusammenarbeit mit anderen Standardgrenzen über Ländergrenzen hinweg, so dass sich jeder auf den anderen verlassen kann. Im Sinne der Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit pflegt QS den engen Kontakt zu den Standardgebern - eine gute Basis für die gemeinsame Weiterentwicklung.


Einzelfuttermittelherstellung | Mischfutterherstellung | Handel | Transport | Lagerung | Umschlag | Zusatzstoff-/ Vormischungsherstellung | Private Labelling | Belgien

OVOCOM (FCA)

Die gegenseitige Anerkennung zwischen dem belgischen Standard Ovocom-FCA (Ovocom/Bemefa) und QS bezieht sich auf die Herstellung, den Handel, den Transport, die Lagerung und auf den Umschlag von Futtermitteln.

QS-Betriebe können auf der Grundlage ihrer QS-Zertifizierung in das System des belgischen Standardgebers liefern. Das Unternehmen meldet sich dazu in der QS-Datenbank an, wählt den entsprechenden Standort aus und markiert in den Standortdaten unter Anerkennung in Fremdsystemen, in welches Fremdsystem geliefert werden soll. Weitere Informationen liefert Anlage 9.1 zum Leitfaden Futtermittelwirtschaft. Voraussetzung für Lieferungen in das belgische System ist, dass die Unternehmen – abweichend von den QS-Vorgaben – jedes Jahr ein Audit durchführen.

Ovocom-Betriebe können auf der Grundlage ihres Audits QS-Systempartner werden und sich dazu in der QS-Datenbank anmelden. Nach Abschluss des Systemvertrags werden die Unternehmen in der QS-Datenbank als lieferberechtigt veröffentlicht.

Weitere Informationen liefert Anlage 9.1 zum Leitfaden Futtermittelwirtschaft.

Ansprechpartner

Claudia Brill

Einzelfuttermittelherstellung | Mischfutterherstellung | Handel | Transport | Lagerung | Umschlag | Zusatzstoff-/ Vormischungsherstellung | Fahrbare Mahl- und Mischanlagen | Private Labelling | Niederlande

GMP+ International (GMP+ FSA)

Die gegenseitige Anerkennung zwischen GMP+ International und QS bezieht sich auf die Geltungsbereiche Herstellung, Handel, Private Labelling, Transport, Lagerung und Umschlag von Futtermitteln sowie auf die Inspektion für Fahrbare Mahl- und Mischanlagen.

QS-Betriebe können auf der Grundlage ihrer QS-Zertifizierung in das GMP+ System liefern. Dazu melden sich die Unternehmen in der QS-Datenbank an, wählen den entsprechenden Standort aus, gehen in den Standortdaten über den Reiter Anerkennungen auf Anerkennung Fremdsystemen und setzen ein Häkchen bei GMP+ Int.. Im Anschluss müssen sich Hersteller von Mischfuttermitteln oder Vormischungen direkt mit GMP+ Int. in Verbindung setzen, um in das GMP+ System liefern zu können. Für Hersteller von Einzelfuttermitteln und Zusatzstoffen, Händler, Private Labeller, Transporteure und Lagerhalter gilt dieses nicht. Für die Anerkennung von Kleinsterzeugern (Einzelfutterherstellung) und für Fahrbare Mahl- und Mischanlagen hinterlegt die zuständige Zertifizierungsstelle den Anerkennungswunsch. Voraussetzung für die Anerkennung durch GMP+ International ist ein jährliches QS-Audit.

GMP+ zertifizierte Unternehmen, die in das QS-System liefern möchten, melden sich in der QS-Datenbank an. Hersteller von Mischfuttermitteln und Vormischungen werden nach Unterzeichnung eines Systemvertrages in der Systempartnersuche der QS-Datenbank als lieferberechtigt veröffentlicht. Hersteller von Einzelfuttermitteln und Zusatzstoffen, Händler, Transporteure und Lagerhalter müssen dazu keinen Systemvertrag unterzeichnen.

Weitere Informationen liefert Anlage 9.1 zum Leitfaden Futtermittelwirtschaft.

Ansprechpartner

Claudia Brill

Einzelfuttermittelherstellung | Mischfutterherstellung | Handel | Transport | Lagerung | Umschlag | Fahrbare Mahl- und Mischanlagen | Private Labelling | Österreich

AMA (pastus+)

Die gegenseitige Anerkennung zwischen QS und der Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH (AMA) umfasst die Geltungsbereiche Herstellung von Misch- und Einzelfuttermitteln, Handel, Private Labelling, Lagerung, Umschlag und Straßentransport von Futtermitteln sowie die QS-Inspektion für Fahrbare Mahl- und Mischanlagen.

QS-Betriebe können auf der Grundlage ihrer QS-Zertifizierung in das pastus+ System liefern. Dazu  melden sich die Unternehmen in der QS-Datenbank an, wählen den entsprechenden Standort aus, gehen in den Standortdaten über Anerkennungen auf Anerkennung in Fremdsystemen und setzen ein Häkchen bei AMA. Im Anschluss daran müssen die Unternehmen direkt mit der AMA Kontakt aufnehmen, um vertraglich eingebunden zu werden. Für die Anerkennung von fahrbaren Mahl- und Mischanlagen hinterlegt die zuständige Zertifizierungsstelle den Anerkennungswunsch. Voraussetzung zur Anerkennung durch die AMA ist ein jährliches QS-Audit.

pastus+ zertifizierte Unternehmen, die ins QS-System liefern möchten, müssen sich in der QS-Datenbank anmelden. Die Anmeldung von Kleinsterzeugern und fahrbaren Mahl- und Mischanlagen in der QS-Datenbank erfolgt über die AMA. Nach Abschluss eines QS-Systemvertrages werden die Unternehmen in der Systempartnersuche der QS-Datenbank als lieferberechtigt veröffentlicht.

Weitere Informationen liefert die Anlage 9.1 zum Leitfaden Futtermittelwirtschaft.

Ansprechpartner

Claudia Brill

Einzelfuttermittelherstellung | Mischfutterherstellung | Handel | Transport | Lagerung | Umschlag | Zusatzstoff-/ Vormischungsherstellung | Private Labelling | Großbritannien

AIC (UFAS/FEMAS/TASCC)

Die gegenseitige Anerkennung zwischen QS und den Standards UFAS/FEMAS/TASCC der Agricultural Industries Confederation Ltd. (AIC) umfasst die Geltungsbereiche Herstellung, Handel, Transport, Lagerung und Umschlag von Futtermitteln.

QS-Betriebe können auf der Grundlage ihrer QS-Zertifizierung in das AIC-System liefern. Die Unternehmen melden sich dazu in der QS-Datenbank an, wählen den entsprechenden Standort aus, gehen in den Standortdaten über den Reiter Anerkennungen auf Anerkennung in Fremdsystemen und setzen ein Häkchen bei AIC. Voraussetzung für die Anerkennung durch die AIC ist ein jährliches QS-Audit.

AIC-Betriebe können auf der Grundlage ihres Audits QS-Systempartner werden. Hierzu melden sie sich direkt in der QS-Datenbank an. Nach Abschluss des Systemvertrags werden die Unternehmen in der Systempartnersuche der QS-Datenbank als lieferberechtigt veröffentlicht.

Weitere Informationen liefert Anlage 9.1 zum Leitfaden Futtermittelwirtschaft.

Ansprechpartner

Claudia Brill

FAQs

Ansprechpartner

Anna Rohbock

Giulia Offermann

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