Qualitätssicherung mit Expertise und Know-how

Das QS-Prüfsystem ist eine Initiative der Wirtschaft für sichere Lebensmittel – vom Landwirt bis zur Ladentheke. Alle Weiterentwicklungen des Systems erfolgen in enger Abstimmung mit den Wirtschaftsbeteiligten. So ist gewährleistet, dass alle rund 130.000 Systempartner an einem Strang ziehen.

In drei Fachbeiräten, im Kuratorium und im Sanktionsbeirat unterstützen deshalb namhafte Experten den Einsatz für Lebensmittel aus guten Händen mit ihrem Know-how.

Darüber hinaus gibt es noch verschiedene Arbeitsgruppen für spezielle Themen rund um die Futter- und Lebensmittelproduktion und zwei Wissenschaftsfonds, die die Forschung zur Qualitätssicherung fördern.


Titel Jahresbericht 2013

Die Fachbeiräte – Geballte Kompetenz

Im QS-System definieren Fachbeiräte die Anforderungen, die die Systemteilnehmer einhalten müssen. Außerdem legen sie die Prüfkriterien für die unabhängigen Kontrollen durch die Auditoren fest:

  • der Fachbeirat Rind und Schwein,
  • der Fachbeirat Geflügel und
  • der Fachbeirat Obst, Gemüse und Kartoffeln

Die Mitglieder der Fachbeiräte repräsentieren die beteiligten Wirtschaftskreise. Alle Beschlüsse in den Fachbeiräten erfolgen einstimmig.



Das Kuratorium – Im Dialog für sichere Lebensmittel

Das Kuratorium berät die Geschäftsführung und die Fachbeiräte in grundlegenden Fragen der Qualitätssicherung bei der Produktion und Vermarktung von Lebensmitteln. Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbraucherschutz sind im Kuratorium vertreten. Sie führen den Dialog stellvertretend für diese Gruppen und tragen unterstützend dazu bei, das QS-Prüfsystem für Lebensmittel aus guten Händen weiterzuentwickeln.



Der Sanktionsbeirat – Verstöße konsequent ahnden

Der Sanktionsbeirat im QS-System ist ein neutrales und unabhängiges Gremium, das eingeschaltet wird, wenn Systempartner grob gegen die QS-Vorgaben verstoßen haben.

Unter dem Vorsitz eines Richters beraten ein Rechtsanwalt und mindestens ein unabhängiger Sachverständiger, ob und gegebenenfalls wie Verstöße geahndet werden.



Die Wissenschaftsfonds – Unterstützung für die Forschung

Die Gelder aus den Sanktionsverfahren fließen in zwei Wissenschaftsfonds. Diese fördern Wissenschafts- und Forschungsprojekte in der Agrar- und Ernährungswirtschaft, wenn die Projekte einen konkreten Nutzen für die gesamte Wertschöpfungskette haben. Die Entscheidung über die Vergabe von Mitteln treffen eigens eingerichtete Vorstände.