Futtermittelmonitoring: Für welche Futtermittel ist eine Freigabeprüfung erforderlich?

Hersteller von Fettsäuren aus der chemischen Raffination, Fettsäuredestillaten aus der physikalischen Raffination, Salzen von Fettsäuren, Mono- und Diglyceriden von Fettsäuren, Fischöl (inkl. Fischöl raffiniert, gehärtet), rohem Kokosöl und roher Kakaobutter sowie Hersteller von Mischfetten und -ölen, die Fettsäuren und Mischfettsäuren verarbeiten, müssen ihre Endprodukte vor dem Inverkehrbringen einer Freigabeprüfung unterziehen.

Das heißt, diese Produkte dürfen nur in Verkehr gebracht werden, wenn unbedenkliche Untersuchungsergebnisse auf bestimmte Parameter bereits vorliegen und den Kunden zur Verfügung gestellt werden.

Mischfutterhersteller, die diese Produkte einsetzen, haben die Möglichkeit, auch noch nicht freigeprüfte Produkte zu beziehen. Sie müssen dann jedoch die Freigabeprüfung für ihre Lieferanten vor der Verarbeitung dieser Produkte selbst übernehmen. Diese Möglichkeit besteht nur bei Vorliegen einer Sonderfreigabe für den Mischfutterhersteller.

Weitere Informationen zu den Freigabeprüfungen im QS-Futtermittelmonitoring finden Sie im Leitfaden Futtermittelmonitoring.


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