Warnung vor Salmonellenbelastung in Non-GMO Rapsextraktionsschrot aus Süddeutschland

24.05.2018

18 05 24 Salmonellenbelastung Rapsextrationsschrot

Bei einem Hersteller von Non-GMO Rapsextraktionsschrot aus Süddeutschland wurde ein positiver Salmonellenbefund festgestellt. Nach Angaben des Unternehmens sind von der Warnung ca. 1.200 Tonnen Rapsextraktionsschrot betroffen, das zwischen dem 8. und 9. Mai 2018 ausgeliefert wurde.

Der Hersteller teilte weiter mit, dass bereits sämtliche Kunden über den Sachverhalt informiert und dazu aufgefordert wurden, in diesem Zeitraum erworbene Chargen nicht weiter zu verarbeiten, zu vertreiben oder zu verfüttern. Gleichzeitig wurde vonseiten des Unternehmens bereits ein Rückruf der Ware gestartet und mit der Reinigung und Desinfektion der Produktionsanlagen begonnen. Die Ursache der Salmonellenkontamination wird derzeit untersucht.

QS ruft alle Systempartner, bei denen die Möglichkeit besteht, dass sie betroffene Partien bezogen haben, dazu auf, Kontakt zu ihren Lieferanten aufzunehmen. Wurde kontaminierte Ware bezogen, empfiehlt QS diese umgehend zu sperren und die zuständige Überwachungsbehörde und QS zu informieren. Um eine weitere Verbreitung und Rekontamination zu verhindern, sollten zusätzlich entsprechende Hygienemaßnahmen sowie eine Reinigung und Desinfektion von Ausrüstungen, Anlagen und Lagerzellen, die mit der betroffenen Ware in Kontakt gekommen sein könnten, eingeleitet werden.


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